Ein Film von Annette Dorothea Weber
In der Lausitz liegt das braune Gold tief in der Erde. 130 Dörfer wurden in den letzten Jahrzehnten abgerissen und die Menschen umgesiedelt, um Braunkohle zu fördern. Auch in den Jahren 2022 und 2023 wurde die Kohle weiter abgebaggert und das letzte Dorf, Mühlrose, wird umgesiedelt.
Der Film erzählt die Umsiedlungsgeschichten von Menschen, Friedhöfen, Schafen und Ameisen. Tiefe Wunden und Risse bleiben, wenn sich das Leben durch den Braunkohleabbau radikal verändert. Aber auch Hoffnung auf mehr Wohlstand an einem neuen Ort keimt auf, der hoffentlich zur Heimat wird. So wenig wie Zusammenhalt in einen Umzugswagen passt, so sehr ziehen die Erinnerungen, Bilder und Träume mit um. Wie können die Menschen diese Widersprüche gut aushalten, ihr Da- und Miteinander-Sein gestalten?
Auch vom Weggehen und Wiederankommen erzählt der Film in langsamen Bildern. Kann man denn Hoffnung lernen? „Man kann alles lernen, wenn man es nur will.“
Regie:
ANNETTE DOROTHEA WEBER
Kamera + Schnitt:
JULIA SCHLEISIEK
Visual Arts:
JUAN SEBASTIAN LOPEZ GALEANO
CARLOS MOLINA LLORÉNS
Musik:
MIKE RAUSCH
Produktion:
COMMUNITYartCENTERmannheim
Atlantis Kino
11.12.2025 um 18 Uhr
Anschließend wird es ein Künstlerinnengespräch mit Annette Dorothea Weber geben.