Jahresprogramm 2018/19

FrameWork I eine partizipative installation

Neckarstadt-West, Neumarkt: wie bei einer Stadtplanerischen Nutzungsspurenanalyse beobachtet das Künstlerduo extt.xett, Volker Hartmann Langenfelder und Flo Huth die Bewegungen auf dem zentralen Quartiersplatz im Stadtteil. Die Analyse der Beobachtung transformiert sich in eine ca. 15 minütigen Komposition die in eine offene Rauminstallation im COMMUNITYartCENTERmannheim mündet.

Die zentrale Frage des Künstlerduos beschäftigt sich zum einen damit ob es die ideale von außen überlegte und umgesetzte Ortsnutzung überhaupt gibt, oder ob sich nicht vielmehr ein öffentlicher Raum von selbst organisch entwickeln kann, abhängig davon, wer ihn gerade nutzt und unabhängig von irgendwelchen ästhetischen Idealen.

Dabei stoßen die Künstler natürlich auch auf die Frage, inwieweit sie selbst mit Kunst im politisch-sozialen Kontext bewegen können. Wo können sie mit einem rein abstrakten Konstrukt im sozialen Raum arbeiten und wo müssen sie es öffnen, sich von ihrer persönlichen Idee befreien und "nur" noch ein veränder-/verhandelbares Grundgerüst liefern, das einen Anfang markieren kann, aber den Entwicklungsprozess offen lässt.

Konkret umgesetzt wird diese offene wandelbare Transformation, der sich die Künstler mit ihrem Werk aussetzen in den Räumen des CaCm. An den Wänden des Raumes verteilt, werden sechs Lautsprecher installiert, um den Platz mittels der Komposition möglichst dreidimensional über 6 Audiokanäle abbilden zu können. Im Zentrum gibt es eine "Rasenfläche" mit Sitzmöglichkeit. Von dort aus kann ab Tag 2 der Installation, wenn die Arbeit komplett an die Besucher übergeben wird, die Klangsituation im Raum geändert, die Position der Klänge im Raum verschoben werden etc.. Außerdem kann die Klangkulisse nach eigenen Vorstellungen ergänzt werden. Es besteht die Möglichkeit auf der Sitzgelegenheit Platz zu nehmen, zu plaudern, eine Geschichte zu erzählen, Musik zu machen - was immer - und das so aufzunehmen, dass es abgespeichert und in den Gesamtklang des Orts integriert wird. 

Ergänzend zur offenen Klangveränderung wird den Besucherinnen und Besuchern der Installation ein „Arbeitsplatz“ zur Verfügung gestellt mit Farben und verschiedenen Materialien, so dass das Eingreifen und selbst gestalten auch in die visuelle Raumgestaltung gehen kann. Die Lautsprecher, die mit weißen Keilrahmen versehen sind können abgenommen, gestaltet und auch umgehängt werden.

 

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