EIN THEATER-INSTALLATIONS-PROJEKT

 

 

nach dem erfolg der theaterinstallation im Hochbunker der neckarstadt-west zeigen wir das Stück nun auch als Klassenzimmerstück ab APRIL 2016 in schulen der neckarstadt-West. 


20 jahre ist es her, dass im auseinanderfallenden jugoslawien ein brutaler krieg endete, der menschen getötet, missbraucht oder heimatlos gemacht hat.

mehr als 20 jahre ist es her, dass ein kleines mädchen, behütet und beschützt von ihren eltern, in einer stadt, prijedor, im nordwesten des heutigen bosnien und herzegowina aufwächst. sie lebten mit hunden und katzen, schauten star wars im fernsehen an. ihr vater traf sich gerne mit freunden, manchmal war ena ganz stolz, denn sie durfte mitkommen. es war eine schöne kindheit, die mit neun jahren plötzlich endete, mit einem krieg, den ena nicht verstand - bis der vater verschleppt wurde. den großvater erschlugen männer im angesicht der großmutter. sie selbst landete mit ihrer großmutter, mutter und dem kleinen bruder im kz. gerüchte gingen um – man baue gaskammern, wie damals die deutschen ….

70 Jahre Weltkriegsende - 20 Jahre ist der Bosnien-Krieg zu Ende. Bosnien Herzegowina gilt nun als sicheres Herkunftsland. Viele Menschen die damals nach Deutschland geflohen sind leben noch heute hier, oftmals hoch traumatisiert, davon träumend irgendwann wieder zurück gehen zu können. Sie bauen neue Häuser, aber sie können nichtmehr zurück.

Eine Regisseurin, eine Schauspielerin, zwei Bildende Künstler, eine Filmemacherin und ein Musiker gehen der wirklich erlebten Geschichte der angehenden Journalistin Ena Adamaralovic nach, bereiten ihr Fluchttagebuch zu einer Collage und einem Erlebnis- und Atmosphärenraum für die Öffentlichkeit auf. Damit möchte die geplante Produktion zu einer Überwindung der Fremdheit und dem Erkennen von Verbindungen beitragen, durch das Hinein- und durch-sich-durch-Lassen fremder Geschichten und Traumata mitten in Europa.

 

REGIE: ANNETTE DOROTHEA WEBER

SPIEL: CAROLINE BETZ

AUSSTATTUNG: ILLIG & ILLIG

VIDEO: MOSJKAN EHRARI

TONINSTALLATION, MUSIK: MIKE RAUSCH

ASSISTENZ, REQUISITE: KAROLINA DASHTY

 

JETZT FÜR SCHULEN DER NECKARSTADT-WEST:
wir spielen ab April 2016 das theaterstück "Was machen wir mit unserem TraumA" in Klassenzimmern der Neckarstadt-West. 


Interesse an einer Schulvorstellungen – fragen sie uns:
info@communityartcenter-mannheim.de | tel. 0621. 40 18 98 84

 

Links zu WAS MACHEN WIR MIT UNSEREM TRAUMA?:

Bericht der Justus-von-liebig-schule über Schulvorstellungen  

besprechung im morgen-web

Interview mit ANNETTE DOROTHEA WEBER BEI BERMUDA FUNK

die FREUDENBERG STIFTUNG über "was machen wir mit unserem TRAUMa?"

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