der aus lagos stammende nigerianische DOKUMENTARFOTOGRAF ADEREMI ADEGBITE benutzt die fotografie als werkzeug, um sich selbst, seine unmittelbare umgebung und seine gemeinschaft zu reflektieren. er versteht sich als einen sozialen kommentator, der durch seine foto-essayistische arbeit soziale stereotype entlarvt.

während eines zweiwöchigen aufenthaltes in mannheim hat er einen ganz persönlichen blick auf den stadtteil NECKARSTADT-WEST geworfen. seine hier entstandenen arbeiten werden im rahmen der lichtmeile erstmals im COMMUNITYartCENTERmannheim präsentiert. 
 

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG: 14. NOVEMBER 2015 bis 29. JANUAR 2016  
– Montag, Mittwoch und Freitag 10-15 Uhr und nach Vereinbarung
WO: COMMUNITYartCENTERmannheim, mittelstraße 17
 

 

Aderemi Adegbites fotografische Werke und auch Video-Arbeiten wurden unter anderem in Nigeria, Ägypten, Amsterdam und London ausgestellt. Organisationen wie "OneMinute Stiftung" oder die "Heinrich-Böll-Stiftung" haben bei Ihm bereits Arbeiten in Auftrag gegeben. 

mit seinem foto "n65" gewann er 2012 den ersten preis in der kategorie "emerging human rights activists" beim fotowettbewerb des "world youth movement for democracy". aderemis fotografische arbeiten werden regelmässig in nationalen zeitungen und internationalen zeitschriften veröffentlicht, u.a. im amnesty international magazine – „wordtvervolgd 2012/2013 edition”. 

 

mit einer KLANGINSTALLATION von volker hartmann-langenfelder

zu den fotografien von aderemi adegbite präsentiert volker hartmann-langenfelder EINE MINIMALISTISCHE klanginstallation: ein blech, per körperschall-wandler in periodische schwingungen versetzt, repräsentiert innerhalb der installation die jeweils eigenen zyklen folgenden geräusche von straßenbahn, autoverkehr und sonstigen klängen des alltags, die als sound-teppich die neckarstadt bestimmen und die geräusche der natur nahezu permanent überdecken. fast meditativ mögen die wie zufällig eingestreuten sinustöne aus zwei am boden liegenden lautsprechern wirken. nur fast, denn die zufallsgenerierten frequenzen repräsentieren die menschen der neckarstadt – in ihrer vielfalt an nationalitäten, an überzeugungen, an glauben und wahrheiten. unangenehme töne bleiben nicht aus, dissonanzen aus sich reibenden frequenzen, die – ein akustisches phänomen – sich ab und an zu binauralen beats aufschaukeln und so den puls der neckarstadt abbilden.

 

In Auftrag gegeben vom: Kulturamt Mannheim

kuratiert von: Nicole Libnau

gefördert von: 

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